Meine Fotos sind von Hiroshi Sugimoto inspiriert. Für mich fangen seine Fotos das Wesen der Zeit selbst ein. Die Wellen und der Himmel verschmelzen zu einem zeitlosen, spirituellen Bild. Ich verwende oft lange Belichtungszeiten, um die Grenzen zwischen Meer und Himmel zu verwischen.
Der Horizont: nicht als Grenze oder Begrenzung, sondern als eine Einladung. Er ist für mich eine dynamische Grenze, an der das Bekannte auf die Weite des Unbekannten trifft. Er erinnert uns ständig daran, dass es immer noch mehr zu entdecken gibt, dass wir noch weiter vorstoßen können und dass eine neue Perspektive auf unsere Ankunft wartet. Es ist der Geburtsort des Abenteuers und die Quelle der Hoffnung.
Auf der anderen Seite kommt der riesige Raum zur Ruhe und bietet Frieden. Die Verlangsamung ermutigt mich, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Es regt meine Sinne an, was eine Form der unmittelbaren Achtsamkeit ist.


















